US-Konzern GE trotzt Konjunktursorgen mit vollen Auftragsbüchern

Der US-Industriekonzern General Electric trotzt der Furcht vor einer Konjunkturschwäche. Vor allem die prall gefüllten Auftragsbücher sorgen bei den Amerikanern für Entspannung. Im abgelaufenen Quartal stieg das Volumen der Neubestellungen binnen Jahresfrist um 22 Prozent, wie der Siemens -Rivale am Freitag mitteilte. Der Orderbestand umfasse nun 250 Milliarden Dollar. Zudem hängt GE den europäischen Konkurrenten in Sachen Rendite immer weiter ab. Binnen Jahresfrist habe die operative Marge im Industriegeschäft fast einen Prozentpunkt zugelegt. Der Umsatz kletterte um ein Prozent auf 36,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft kletterte um sechs Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

Vorstandschef Jeff Immelt äußerte sich zufrieden. "GE hat sich im vergangenen Quartal gut geschlagen", erklärte er. "Das Umfeld ist volatil, aber es gibt im Geschäft mit Infrastruktur weiter Wachstumschancen, und GE ist auf Kurs. Das gesunde Auftragswachstum und das Renditeplus spiegeln das wider." Sein Unternehmen sei auf bestem Wege, im Gesamtjahr eine Milliarde Dollar einzusparen. Die französische Alstom werde bereits vom kommenden Jahr an nach der Freigabe der Übernahme durch die Kartellbehörden zum Gewinn des Branchenprimus beitragen, sagte Immelt voraus.

GE erwies sich verglichen mit Rivalen wie Siemens, ABB oder Mitsubishi als krisenresistenter und einträglicher. Während die Europäer unter der Flaute in der Energietechnik leiden und häufig nur dank immer neuen Sparwellen ihre Gewinne halten oder steigern können, verbucht GE stetige Umsatzzuwächse. Für 2014 rechnet Immelt mit einem Einnahmenplus von an die sieben Prozent. Vor allem Kunden aus Schwellenländern und dem Heimatmarkt USA bestellen zunehmend bei GE. Man werde in einer unbeständigen Welt die Versprechen halten, erklärte Immelt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro