US-Konsumklima unerwartet eingetrübt

New York - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im April unerwartet deutlich eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel um 1,9 auf 94,2 Punkte, wie das Institut Conference Board am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage bekannt gab. Experten hatten mit 96,0 Zählern gerechnet.

Die Verbraucher bewerteten ihre Aussichten so schlecht wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Ihre derzeitige Lage bewerteten sie hingegen etwas besser als zuletzt.

"Das Verbrauchervertrauen pendelt seit Ende 2014 um 95 Punkte und weist somit weder auf eine konjunkturelle Belebung noch auf eine Verlangsamung der Entwicklung hin", sagte Ökonom Ralf Umlauf von der Helaba.

Angesichts eines robusten Arbeitsmarktes und der Entlastung durch niedrige Energiepreise sei das enttäuschend. Der private Konsum ist die tragende Säule der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London