US-Jobmarkt zieht kräftig an - Firmen schaffen viele neue Stellen

(Reuters) - Der US-Arbeitsmarkt zieht wieder an. Im September schufen die Firmen 248.000 neue Jobs und damit deutlich mehr als von Ökonomen erwartet, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Experten hatten nur mit einem Zuwachs von 215.000 gerechnet. Im August waren 180.000 Stellen entstanden und damit deutlich weniger als im vergangenen halben Jahr.

Die getrennt erhobene Arbeitslosenquote sank auf 5,9 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit Juli 2008. Sie ist damit noch nicht im Zielbereich der von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) angestrebten Vollbeschäftigung, die bei Werten nahe der Fünf-Prozent-Marke als erreicht gilt. Am Markt wird daher erst für Mitte nächsten Jahres mit einer Zinserhöhung gerechnet. Die Fed hält den Schlüsselzins bereits seit Ende 2008 - dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise - auf dem historisch niedrigen Niveau von null bis 0,25 Prozent, um die Konjunktur anzuschieben.

Der Euro sank nach den Arbeitsmarktdaten zum Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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