US-Investor Apollo übernimmt indirekt deutsche Wüstenrot-Banktochter

München (APA/Reuters) - Der US-Finanzinvestor Apollo setzt seinen Expansionskurs im deutschen Bankensektor fort. Die Bremer Kreditbank (BKB), an der Apollo maßgeblich beteiligt ist, erwirbt vom Bauspar- und Versicherungskonzern W&W die Wüstenrot Bank, wie der bisherige Eigentümer am Dienstag mitteilte. Die BKB hatte im vergangenen Jahr bereits die Oldenburgische Landesbank von der Allianz übernommen.

Auch das Bankhaus Neelmeyer gehört dem Haus, bei dem Apollo 2014 eingestiegen war. Nun wird die BKB erstmals in Süddeutschland aktiv. Zum Kaufpreis für die Wüstenrot Bank sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte W&W mit. Auch der BAWAG-Großaktionär Cerberus hatte sich für die Wüstenrot Bank interessiert.

Für die Bausparkasse Wüstenrot hatte die eigene Bank zuletzt an Bedeutung verloren. Seit einer Änderung des Bauspargesetzes darf Wüstenrot auch selbst Baukredite vergeben, wofür man vorher die Bank als Schwestergesellschaft brauchte. Die Wüstenrot Bank betreibt seither mit 110 Mitarbeitern nur noch das Geschäft mit Girokonten, Karten und der Vermittlung von Fonds. Sie kommt auf eine Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Euro. Teil des Verkaufs ist eine wechselseitige Zusammenarbeit im Vertrieb von Bank-, Bauspar- und Versicherungsprodukten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los