US-Inflation zieht deutlich an

Die Verbraucherpreise in den USA ziehen stärker an als erwartet. Sie kletterten im Jänner zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Dies ist der stärkste Anstieg seit Oktober 2014. Im Dezember lag das Plus nur bei 0,7 Prozent. Experten hatten für Jänner Teuerung von 1,3 Prozent erwartet.

Die sogenannte Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, lag bei 2,2 Prozent. Die US-Notenbank (Fed) hatte im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren die Zinsen auf ein Niveau von 0,25 bis 0,5 Prozent erhöht. Sie hielt im Jänner still. Die Fed strebt bei der Inflation eine Zielmarke von zwei Prozent an.

Die Währungshüter blicken dabei insbesondere auf die Preisveränderungen bei den persönlichen Ausgaben der Verbraucher (PCE), wobei die Kosten für Energie und Nahrungsmittel nicht berücksichtigt werden. Dieser Wert lag im Dezember mit 1,4 Prozent noch deutlich unter dem Zielwert der Fed. Der Jänner-Wert wird am 26. Februar veröffentlicht.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro