US-Hedgefonds verzockte sich mit Wetten auf Tesla-Kursverfall

Boston/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Mit riskanten Wetten auf einen Kursverfall des Elektroauto-Herstellers Tesla hat ein US-Hedgefonds viel Geld verloren. Greenlight Capital habe im ersten Halbjahr 18,3 Prozent an Wert verloren, schrieb Fondsmanager David Einhorn in einem Brief an seine Anleger, den Reuters einsehen konnte. An seinem pessimistischen Ausblick für Tesla hielt der Milliardär aber fest.

Einhorn zufolge beschädigen die Negativ-Schlagzeilen rund um das Modell 3 die Marke. Außerdem bezweifelte er, dass es auf absehbare Zeit oder gar überhaupt profitabel produziert werden könne. Einhorn gehört zu den schärfsten Kritikern von Tesla und dessen Chef Elon Musk. Die Kunden des Hedgefonds wiederum beklagten die Weigerung, genaue Zahlen zu den Verlusten mit den Tesla-Wetten vorzulegen. Einhorn räumte Fehler ein und gab zu, dass einige Investoren wegen der enttäuschenden Kursentwicklung ihr Geld aus seinem Fonds abgezogen hätten.

Tesla schreibt seit seiner Gründung Verluste. Das neue Modell 3 soll die Wende bringen. Um die Produktion zu erhöhen, investiert das Unternehmen viel Kapital. Die Aktie legte seit Ende März gut zwölf Prozent zu, mehr als der US-Technologieindex Nasdaq.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen