US-Hedgefonds Elliott will Umbau bei Hyundai vorantreiben

Seoul/New York (APA/Reuters) - Der US-Hedgefonds Elliott will mit einer milliardenschweren Beteiligung den Umbau bei dem südkoreanischen Autokonzern Hyundai Motor Group antreiben. Der aktivistische Investor legte am Mittwoch offen, Aktien an den zu der Gruppe gehörenden Gesellschaften Hyundai Mobis, Hyundai Motor sowie Kia Motors im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar (rund 813 Mio. Euro) zu halten.

Zugleich drängte der Finanzinvestor zu schnelleren Reformen und forderte die Gruppe auf, einen genauen Plan vorzulegen, wie Hyundai die Rendite steigern, die Bilanz optimieren und die Unternehmensführung verbessern wolle.

Der Vorstoß des für sein aggressives Vorgehen bekannten Hedgefonds kam an der Börse gut an. Aktien des Zulieferers Hyundai Mobis sprangen nach der Ankündigung um mehr als sechs Prozent nach oben, Hyundai-Motor-Papiere um rund fünf Prozent und Kia-Motors-Anteilsscheine um knapp vier Prozent. Analysten rechneten mit einer Steigerung des Unternehmenswerts durch den Einstieg des Investors. "Elliott hat Hyundai den Krieg erklärt, aber noch keine genaueren Forderungen gemacht, deshalb ist Bedarf an weiteren Diskussionen", sagte Fondsmanager Kim Sung-soo von LS Asset Management.

Das familiengeführte Konglomerat hatte vergangene Woche angekündigt, Forderungen nach größerer Transparenz nachkommen zu wollen und die komplexe Eigentümerstruktur zu glätten. Investoren äußerten daraufhin die Sorge, dies könnte vor allem der Eigentümerfamilie und weniger anderen Aktionären zugutekommen. Elliott begrüßte die Pläne als ersten Reformschritt, betonte aber zugleich, dass noch weitere bedeutende Maßnahmen notwendig seien. Der Hedgefonds hatte bereits Druck auf den südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung ausgeübt und dort im vergangenen Jahr die Rendite nach oben getrieben.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne