US-Handelsminister - Höhere Zölle wären für China keine Katastrophe

Washington (APA/Reuters) - Die angedrohten höheren Zölle auf chinesische Waren würden nach den Worten von US-Handelsminister Wilbur Ross keine schlimmen Folgen für die Volksrepublik haben. "Es wird nicht katastrophal sein", sagte Ross am Donnerstag dem Sender Fox Business News.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderabgaben von 25 Prozent auf Waren im Wert von 200 Mrd. Dollar (171 Mrd. Euro) würden China nur 50 Mrd. Dollar pro Jahr kosten. Das entspreche weniger als einem Prozent der chinesischen Wirtschaftsleistung. Trump glaube, "dass es möglicherweise an der Zeit ist, mehr Druck auf China auszuüben, um dessen Verhalten zu ändern". Trump stößt sich am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China. Er wirft der Regierung in Peking unfaire Handelspraktiken vor.

Ross kündigte zudem an, die Untersuchung von Einführzöllen auf Autos aus der EU fortzusetzen. Diese würden aber nur erhoben, wenn die Verhandlungen mit der Europäischen Union scheitern sollten. Trump sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker vorige Woche in Washington überraschend zu, vorerst auf Sonderzölle auf europäische Autos zu verzichten. Stattdessen soll es Verhandlungen zum Abbau von Handelsbarrieren geben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen