US-Handelsminister - Höhere Zölle wären für China keine Katastrophe

Washington (APA/Reuters) - Die angedrohten höheren Zölle auf chinesische Waren würden nach den Worten von US-Handelsminister Wilbur Ross keine schlimmen Folgen für die Volksrepublik haben. "Es wird nicht katastrophal sein", sagte Ross am Donnerstag dem Sender Fox Business News.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Sonderabgaben von 25 Prozent auf Waren im Wert von 200 Mrd. Dollar (171 Mrd. Euro) würden China nur 50 Mrd. Dollar pro Jahr kosten. Das entspreche weniger als einem Prozent der chinesischen Wirtschaftsleistung. Trump glaube, "dass es möglicherweise an der Zeit ist, mehr Druck auf China auszuüben, um dessen Verhalten zu ändern". Trump stößt sich am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China. Er wirft der Regierung in Peking unfaire Handelspraktiken vor.

Ross kündigte zudem an, die Untersuchung von Einführzöllen auf Autos aus der EU fortzusetzen. Diese würden aber nur erhoben, wenn die Verhandlungen mit der Europäischen Union scheitern sollten. Trump sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker vorige Woche in Washington überraschend zu, vorerst auf Sonderzölle auf europäische Autos zu verzichten. Stattdessen soll es Verhandlungen zum Abbau von Handelsbarrieren geben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro