US-Handelsdefizit so groß wie zuletzt im Oktober 2008

Washington (APA/Reuters) - Mitten im Zollstreit hat sich das Handelsdefizit der USA so stark ausgeweitet wie seit über neun Jahren nicht mehr. Die Importe übertrafen die Exporte im Jänner um 56,6 (Vormonat: 53,9) Mrd. Dollar (45,60 Mrd. Euro), wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Das könnte den aktuellen Handelskonflikt der Vereinigten Staaten etwa mit der EU verschärfen.

US-Präsident Donald Trump hat Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte angekündigt. Die EU erklärte bereits, notfalls mit Gegenmaßnahmen zu reagieren.

2017 war das US-Handelsdefizit auf etwa 566 Mrd. Dollar gestiegen und damit auf das höchste Niveau seit 2008. Der von Trump besonders kritisch beäugte Fehlbetrag im Handel mit China legte 2017 auf den Rekordwert von rund 375 Mrd. Dollar zu. Allein im Jänner betrug das Defizit im Handel mit China nun knapp 36 Mrd. Dollar - so viel wie zuletzt im September 2015. Das Minus im Geschäft mit EU-Firmen lag bei 13,6 Mrd. Dollar. Das Defizit mit Kanada betrug zwar mit 3,6 Mrd. Dollar deutlich weniger, erreichte aber den höchsten Stand seit drei Jahren.

Die US-Exporte sanken im Jänner um 1,3 Prozent auf rund 201 Md. Dollar, während die Importe bei gut 257 Mrd. Dollar stagnierten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte