US-Großbank Wells Fargo enttäuscht mit deutlichem Gewinnrückgang

San Francisco (APA/dpa) - Die US-Großbank Wells Fargo hat im zweiten Quartal wegen Sonderkosten und geringerer Erlöse deutliche Abstriche machen müssen. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Gewinn um fast 12 Prozent auf 5,2 Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro), wie das Geldhaus am Freitag in San Francisco mitteilte.

Finanzchef John Shrewsberry machte insbesondere eine Sonderlast von 481 Mio. Dollar an Einkommensteuern für den starken Rückgang verantwortlich.

Doch auch die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - sanken um rund 3 Prozent auf 21,6 Mrd. Dollar. Analysten hatten deutlich bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich zunächst um über drei Prozent. Nach Skandalen wegen fingierter Konten und anderer dubioser Praktiken kämpft das Institut mit Image-Problemen und hatte viel Ärger mit den Behörden. Bankchef Tim Sloan betonte aber, dass die internen Kontrollen weiter verbessert worden seien.

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit will wegen tiefroter Zahlen seine Kosten deutlich senken. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni endete, hatte das Unternehmen mit Firmensitz im deutschen Ratingen und Börsennotierung in Hongkong einen Nettoverlust von rund 2,5 Milliarden Hongkong Dollar (rund 270 Mio Euro) angehäuft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hongkong mitteilte.
 

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Rote Zahlen - Modekonzern Esprit will Kosten senken

Los Gatos/Berlin (APA/dpa-AFX) - Der Chef des Medienkonzerns Axel Springer, Mathias Döpfner, zieht in den Verwaltungsrat des Videostreamingdienstes Netflix ein. Die US-Firma erhoffe sich davon "wertvolle Perspektiven und wichtige Einblicke für den Ausbau und die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots", erklärte Gründer und Chef Reed Hastings am Dienstag.
 

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Springer-Chef kommt in Netflix-Verwaltungsrat

Wien (APA) - Grenzüberschreitender Sozialbetrug am Bau ist gang und gäbe. Dem wollen die europäischen Gewerkschaften nun mittels Wettbewerbsbeschwerde in Brüssel einen Riegel vorschieben - zumindest bei der Entsendung von Arbeitskräften innerhalb der EU soll es fairer zugehen. Die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter hat heute eine Wettbewerbsbeschwerde an die Europäische Kommission abgeschickt.
 

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Europäische Baugewerkschafter legten bei EU Wettbewerbsbeschwerde ein