US-Großbank Citi - Wahrscheinlichkeit eines "Brexit" gestiegen

London/New York - Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Großbritanniens aus der EU ("Brexit") ist nach Einschätzung der US-Großbank Citi deutlich gestiegen.

Nachdem sich einige prominente britische Politiker wie Londons Bürgermeister Boris Johnson oder Justizminister Michael Gove für einen Austritt ausgesprochen hätten, werde die Chance für einen "Brexit" bei der Volksabstimmung am 23. Juni jetzt mit 30 bis 40 Prozent eingeschätzt, erklärte die Bank am Montag. Bisher war von einer Wahrscheinlichkeit von 20 bis 30 Prozent ausgegangen worden.

Die Auswirkungen eines "Brexit" dürften politisch und wirtschaftlich sowohl für Großbritannien als auch die gesamte EU schmerzhaft ausfallen, schrieb der Citi-Ökonom Michael Saunders. An den Finanzmärkten drückten Spekulationen auf ein Ausscheiden Großbritanniens das Pfund auf ein Sieben-Jahrestief zum Dollar.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro