US-Fonds kauft italienische Privatbahn Italo - Angebot angenommen

Rom (APA) - Der Aufsichtsrat der privaten italienischen Bahngesellschaft Italo hat beschlossen, das Kaufangebot des US-Fonds Global Infrastructure Partners anzunehmen. Der auf Infrastrukturen spezialisierte Fonds bietet 1,94 Mrd. Euro für die Übernahme, teilte die Bahngesellschaft mit.

Mit dem "Ja" zum Kaufangebot zieht Italo seinen Antrag auf Börsennotierung in Mailand zurück. Die Bahngesellschaft hätte bis Ende Februar an die Mailänder Börse gehen sollen.

Das Offert des US-Fonds sieht vor, dass der Verwaltungsratspräsident Luca Corsero di Montezemolo und CEO Flavio Cattaneo im Einsatz bleiben. Der US-Fonds will laut Medienangaben auch Italos Schulden in Höhe von circa 400 Mio. Euro übernehmen.

Stärkste Aktionäre der Bahngesellschaft sind die Mailänder Großbank Intesa Sanpaolo mit 19,2 Prozent, gefolgt von der Versicherungsgruppe Generali (14,6 Prozent), dem Investmentfonds Peninsula (12,8 Prozent) und Verwaltungsratspräsident Montezemolo (12,4 Prozent).

Die Bahngesellschaft, die 2015 eine Kapitalaufstockung in Höhe von 100 Mio. Euro beschlossen und sich einer tiefgreifenden Umstrukturierung unterzogen hatte, schreibt seit 2016 wieder Gewinne. In den ersten drei Quartalen 2017 stieg der Umsatz um 25,9 Prozent auf 329 Mio. Euro. Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) kletterte um 78,8 Prozent auf 114,8 Mio. Euro. Beschlossen wurde kürzlich der Erwerb von fünf zusätzlichen "Italo"-Hochgeschwindigkeitszügen. Damit wächst die NTV-Flotte auf insgesamt 42 Züge.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an