US-Firmen stellten im März überraschend viel Personal ein

Washington (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben im März überraschend viel Personal eingestellt. Insgesamt kamen 241.000 neue Stellen dazu, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch auf Basis seiner monatlichen Umfrage unter Privatunternehmen mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich 205.000 erwartet. Im Februar gab es mit 246.000 einen noch etwas stärkeren Zuwachs.

"Wir haben im ersten Quartal eine beeindruckende Dynamik mit durchschnittlich mehr Stellen pro Monat erlebt als im Jahr 2017", sagte ADP-Experte Ahu Yildirmaz. Mittelständler hätten im März fast die Hälfte aller Arbeitsplätze geschaffen. "Auch die verarbeitende Industrie hat sich gut entwickelt", sagte Yildirmaz. "Hier gab es den stärksten Anstieg seit mehr als drei Jahren."

Am Freitag veröffentlicht die US-Regierung ihren Arbeitsmarktbericht für März. Dieser ist breiter angelegt als die ADP-Studie, da er neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch staatliche Stellen umfasst. Fachleute rechnen damit, dass außerhalb der Landwirtschaft 195.000 Arbeitsplätze dazugekommen sind. Die Erwerbslosenquote dürfte auf 4,0 Prozent sinken.

Die US-Notenbank Fed hob angesichts des anhaltenden Konjunkturaufschwungs im vergangenen Monat ihren Leitzins auf die Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent an. Für 2018 hat die Fed zwei weitere Zinserhöhungen signalisiert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne