US-Firmen stellten im März überraschend viel Personal ein

Washington (APA/Reuters) - Die US-Firmen haben im März überraschend viel Personal eingestellt. Insgesamt kamen 241.000 neue Stellen dazu, wie der Personaldienstleister ADP am Mittwoch auf Basis seiner monatlichen Umfrage unter Privatunternehmen mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich 205.000 erwartet. Im Februar gab es mit 246.000 einen noch etwas stärkeren Zuwachs.

"Wir haben im ersten Quartal eine beeindruckende Dynamik mit durchschnittlich mehr Stellen pro Monat erlebt als im Jahr 2017", sagte ADP-Experte Ahu Yildirmaz. Mittelständler hätten im März fast die Hälfte aller Arbeitsplätze geschaffen. "Auch die verarbeitende Industrie hat sich gut entwickelt", sagte Yildirmaz. "Hier gab es den stärksten Anstieg seit mehr als drei Jahren."

Am Freitag veröffentlicht die US-Regierung ihren Arbeitsmarktbericht für März. Dieser ist breiter angelegt als die ADP-Studie, da er neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch staatliche Stellen umfasst. Fachleute rechnen damit, dass außerhalb der Landwirtschaft 195.000 Arbeitsplätze dazugekommen sind. Die Erwerbslosenquote dürfte auf 4,0 Prozent sinken.

Die US-Notenbank Fed hob angesichts des anhaltenden Konjunkturaufschwungs im vergangenen Monat ihren Leitzins auf die Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent an. Für 2018 hat die Fed zwei weitere Zinserhöhungen signalisiert.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM