US-Firma IHS schmiedet mit Markit-Kauf Großanbieter von Finanzdaten

Bangalore - Die US-Informationsdienstefirma IHS will den Londoner Finanzdatenanbieter Markit für knapp 6 Mrd. Dollar (5,3 Mrd. Euro) kaufen. An dem fusionierten Unternehmen sollen IHS-Anteilseigner etwa 57 Prozent halten, die Aktionäre von Markit den Rest, wie IHS am Montag mitteilte. Der US-Konzern bietet Markt-und Analysedaten für verschiedene Industrien und Regierungen in 150 Ländern an.

Der größte Bereich ist die Energiebranche. Aufgrund des Ölpreisverfalls und den damit einhergehenden Sparkursen der Ölkonzerne ging der Umsatz in der Sparte jedoch zurück. Im Bereich Finanzdaten sind Thomson Reuters und Bloomberg die größten Konkurrenten.

Dem Kaufpreis für Markit liegt den Angaben zufolge ein Aktienkurs von 31,13 Dollar zugrunde, ein Aufschlag von 5,6 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag.

Peking (APA/Reuters) - China will seine Bankenbranche weiter für ausländische Institute öffnen. Sie sollten mehr Spielraum erhalten, sagte der Chef der Bankenaufsicht (CBRC), Guo Shuqing, anlässlich des derzeit in Peking stattfindenden KP-Parteikongresses. Das beträfe unter anderem die Höhe der Anteile, die sie an chinesischen Geldhäusern halten dürften.
 

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China will Ausländern Zugang zum Bankensektor erleichtern

Zürich (APA/Reuters) - Die schweren Wirbelstürme in den USA und der Karibik kommen die Zurich Insurance Group teuer zu stehen. Die Zahlungen für die Schäden durch "Harvey", "Irma" und "Maria" werden nach Abzug der Rückversicherungsdeckung und vor Steuern mit rund 700 Mio. Dollar (595,8 Mio. Euro) zu Buche schlagen, wie der Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte. Nach Steuern dürfte die Belastung etwa 620 Mio. Dollar betragen.
 

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Hurrikan-Serie kostet Versicherer Zurich 700 Mio. Dollar

Wien (APA) - Die scheidende Regierung hinterlässt eine etwas besser als erwartete Budgetbilanz. Das geht aus der Finanzplanung für das kommende Jahr hervor, die Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) nach Brüssel geschickt hat. Das eigentlich im Oktober fällige Jahresbudget 2018 hat Schelling wegen der Neuwahl nicht mehr vorgelegt und stellt den EU-Partnern ein Nachziehen bis spätestens im April in Aussicht.
 

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Budget: Scheidende Regierung hinterlässt geringeres Defizit