US-Erzeugerpreise legten im August um 2,4 Prozent zu

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise im August erstmals seit April wieder verstärkt. Die Erzeugerpreise seien im Jahresvergleich um 2,4 Prozent gestiegen. Im Juli hatte die Teuerungsrate für Unternehmen nur 1,9 Prozent betragen. Analysten hatten für August eine Rate von 2,5 Prozent erwartet.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Unternehmen für ihre Produkte erhalten, im August um 0,2 Prozent. Analysten hatten auch in dieser Abgrenzung einen etwas stärkeren Zuwachs erwartet. Ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie stiegen die Erzeugerpreise im Monatsvergleich um 0,1 Prozent und legten im Jahresvergleich um 2,0 Prozent zu. Auch in dieser Abgrenzung (Kernrate) hat sich der Preisdruck damit verstärkt.

Die Entwicklung der Erzeugerpreise hatte sich in den vergangenen Monaten noch mehrfach abgeschwächt. Der Anstieg der Inflationsrate auf Erzeugerebene im August war der erste seit April. Eine vergleichsweise schwache Inflation in der größten Volkswirtschaft der Welt gilt als entscheidender Grund für die zögerlichen Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed. Sie richtet ihre Geldpolitik nach dem Preisniveau auf Verbraucherebene aus, das durch die Entwicklung der Erzeugerpreise beeinflusst wird.

Nach Einschätzung des Experten Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) haben die Energiepreise zu der höheren Rate bei den Erzeugerpreisen beigetragen. Generell schätzte er die Preisentwicklung in den USA weiter als moderat ein. "Insofern dürfte sich keine Forcierung der Zinserwartungen bezüglich der Fed ergeben", sagte Umlauf.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro