US-Bundesstaat New Mexico verklagt Volkswagen, Audi und Porsche

Nach der Regierung in Washington und zahlreichen Privatleuten hat nun auch der US-Bundesstaat New Mexico Volkswagen wegen der Abgasmanipulationen verklagt. Die Klage richte sich gegen Volkswagen, Audi, Porsche sowie die US-Niederlassungen, teilte der Generalstaatsanwalt in Santa Fe mit.

Die Autobauer hätten gegen die Gesetze zur Luftreinhaltung verstoßen. VW habe die Manipulation an seiner Software zugegeben und in Werbekampagnen falsche Angaben über die Umweltfreundlichkeit seiner Fahrzeuge gemacht.

"Es ist ungesetzlich, Profite zu machen und dabei das Vertrauen der Verbraucher in New Mexico zu brechen", heißt es in der Mitteilung. Volkswagen, Audi und Porsche würden jetzt für ihre Täuschungen zur Verantwortung gezogen. "Volkswagen hat hart arbeitende Menschen in New Mexico ausgebeutet, die die Umwelt schützen oder Treibstoff sparen wollten." Nun werde versucht, "das Maximale für den Steuerzahler herauszuholen."

Es soll zu einem Verfahren vor einer Geschworenen-Jury kommen. Die Klage war am Vortag bei einem Gericht in Santa Fe eingereicht worden.

Tokio (APA/Reuters) - Die japanische Regierung schiebt ihr Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts einem Medienbericht zufolge auf die lange Bank. Die Ausgaben sollen die Einnahmen nun erst 2025 decken und damit fünf Jahre später als bisher geplant, berichtete die Tageszeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Budgetentwurf.
 

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Bericht - Japan erwartet erst 2025 ausgeglichenes Budget

Wien/Linz (APA) - Der heutige 33. Tag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat gleich mit einigen Absenzen begonnen. Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki und ein Angeklagter zur Causa Linzer Terminal Tower ließen sich durch ihre Anwälte entschuldigen.
 

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Grasser-Prozess - Drei Angeklagte heute nicht da

Wien (APA) - Die arabische Fluglinie Kuwait Airways, die zuletzt in Deutschland für Kritik sorgte, weil sie die Beförderung eines Israelis verweigert hatte, wird ab Juni auch nach Wien fliegen, berichtet die "Presse" am Mittwoch. Geplant sind demnach drei wöchentliche Direktverbindungen zwischen Wien und dem internationalen Flughafen in Kuwait. Vorerst soll die Fluglinie bis September nach Wien fliegen.
 

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Antiisraelische Fluglinie Kuwait Airways fliegt ab Juni nach Wien