US-Bundesstaat Kentucky verklagt VW im Abgasskandal

Die "Dieselgate"-Klagelawine gegen Volkswagen nimmt weiter Fahrt auf: In den USA hat der Bundesstaat Kentucky den Autobauer sowie die Töchter Audi und Porsche wegen Täuschung von Verbrauchern verklagt. "VW muss zur Verantwortung gezogen werden", teilte Generalbundesanwalt Andy Beshear am Dienstag mit.

Der deutsche Hersteller hatte in großem Stil Dieselwagen mit einer illegalen Software zur Manipulation von Abgaswerten verkauft. Die Fahrzeuge wurden in den USA mit großem Werbeaufwand als "sauber" vermarktet, obwohl der Ausstoß des Schadstoffs Stickoxid die gesetzlichen Höchstwerte um ein Vielfaches überstieg.
In Kentucky sind der Klage nach 3.800 Fahrzeuge betroffen. Insgesamt geht es in den USA um etwa 580.000 Wagen und weltweit um elf Millionen. VW hatte den Betrug im September eingeräumt und ist mit Hunderten Zivilklagen und strafrechtlichen Ermittlungen konfrontiert. Es drohen Schadensersatzzahlungen und Strafen in Milliardenhöhe.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Elektroautobauer Tesla steht nach einem Bericht über angebliche finanzielle Hilfsersuchen bei Zulieferern an der Börse unter Druck. Die Aktie startete am Montag mit einem Minus von mehr als vier Prozent in den US-Handel.
 

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Tesla-Aktie unter Druck nach Bericht über Geldbitte an Zulieferer

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

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XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

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Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump