US-Börsen zur Eröffnung leicht erholt erwartet

New York (APA/dpa-AFX) - Nach dem massiven Kursrutsch vom Donnerstag hat die Wall Street noch die Chance auf einen versöhnlicheren Wochenabschluss: Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial gut eine Dreiviertelstunde vor Handelsstart gut 0,6 Prozent höher auf 24.010 Punkte.

Im bisherigen Wochenverlauf war der Dow um weitere 6,5 Prozent eingebrochen, nachdem er bereits in der Vorwoche um über 4 Prozent eingeknickt war. Die Sorglosigkeit im Verlaufe der über ein Jahr währenden Rekordjagd am US-Aktienmarkt war der Angst vor dem Zinsgespenst gewichen. Die Anleger fürchten, dass die Notenbanken den Strom des Billiggeldes deutlich schneller abebben lassen als bisher angenommen.

Doch Experten sehen noch eine andere Ursache: Nach Jahren extrem geringer Kursschwankungen haben Spekulanten auf der Suche nach Profiten auf den Fortbestand der Ruhe an den Finanzmärkten gewettet - und sie damit trügerisch gemacht. Wie riskant dieses Spiel wirklich war, könnte sich erst noch zeigen.

Unter den Einzelwerten sollten UPS und FedEx einmal mehr im Auge behalten werden. Nachdem sie zuletzt bereits unter Spekulationen auf eine mögliche Konkurrenz durch Amazon gelitten haben, goss jetzt das "Wall Street Journal" weiteres Öl ins Feuer. Amazon werde mit einem Paketdienst namens "Shipping with Amazon" an den Start gehen, berichtete das Blatt. Bei den Papieren von FedEx und UPS ging es daraufhin vorbörslich kräftig abwärts.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"