US-Börsen zur Eröffnung fester erwartet

New York (APA/dpa-AFX) - Dank positiver Vorgaben der Börsen in Asien und Europa dürfte die Wall Street am Dienstag fester eröffnen und damit an ihre jüngste Erholung anknüpfen. Unterstützung kommt Händlern zufolge auch vom Widerstand einiger Republikaner im US-Kongress gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen. Weitere Impulse könnten im Handelsverlauf von US-Konjunkturdaten ausgehen. So werden die Auftragseingänge der Industrie und jene für langlebige Güter veröffentlicht.

Der Broker IG taxierte den US-Leitindex Dow Jones Industrial rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn 0,53 Prozent höher bei 25.006 Punkten. Am Montag hatte das weltweit wichtigste Börsenbarometer um knapp 1,4 Prozent zugelegt, nachdem es in der Vorwoche um über 3 Prozent abgesackt war.

Unter den Einzelwerten könnte Amazon im Anlegerfokus stehen. Der weltgrößte Online-Händler könnte Medienberichten zufolge stärker ins Bankgeschäft einsteigen. Derzeit sondiere Amazon unter anderem mit der US-Bank JPMorgan eine Partnerschaft. Dem Handelskonzern schwebe eine Art Girokonto vor, womit vor allem jüngere Kunden angesprochen werden sollen, die kein eigenes Bankkonto haben. Amazon bietet bereits Finanzdienstleistungen an, wie beispielsweise eine Kreditkarte oder einen Bezahldienst. Im vorbörslichen Handel stiegen die Amazon-Papiere zuletzt um 0,6 Prozent.

Die Aktien des US-Papierherstellers International Paper (IP) sanken vorbörslich um rund 1 Prozent. Zuvor hatte der irische Papier- und Verpackungsproduzent Smurfit Kappa ein Übernahmeangebot von IP in ungenannter Höhe als unerwünscht und zu niedrig abgelehnt. Den Smurfit-Aktionären wurde den Angaben zufolge eine Kombination aus Barmitteln und Aktien am geplanten Gemeinschaftsunternehmen angeboten. Die Smurfit-Aktien schossen an der Londoner Börse am Dienstag um mehr als 20 Prozent in die Höhe. Damit sind die Iren derzeit gut 8 Milliarden Euro wert.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte