US-Börsen zur Eröffnung erneut mit klaren Kursgewinnen

New York (APA) - Die US-Börsen haben die Handelswoche mit Kursgewinnen begonnen. Am Montag gegen 15.50 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 207,25 Einheiten oder 0,80 Prozent auf 25.997,60 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 17,15 Punkte oder 0,60 Prozent auf 2.891,84 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte 46,71 Punkte oder 0,59 Prozent auf 7.992,69 Einheiten zu.

Damit setzte die Wall Street ihre Rekordjagd der vergangenen Woche fort. Am Freitag hatten bereits Signale für eine weiterhin behutsame Geldpolitik den Technologiewerte-Index Nasdaq Composite und den marktbreiten S&P-500 auf historische Höchststände getrieben.

Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, sieht derzeit trotz der günstigen Wirtschaftslage keine große Gefahr für eine Überhitzung der US-Wirtschaft. Er hält weiter graduelle Leitzinsanhebungen für angemessen.

Ungeachtet der aktuell guten Stimmung an der Börse bleibt der weiter schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China in den Hinterköpfen der Anleger. Er kann jederzeit wieder zum Störfeuer werden.

Unter den Einzelwerten richtet sich die Aufmerksamkeit auf Tesla. Unternehmenschef Elon Musk gab seinen Plan auf, den Elektroauto-Hersteller von der Börse zu nehmen. Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, er erwäge, Tesla zum Aktienkurs von 420 Dollar von der Börse zu nehmen. Tesla wäre damit rund 70 Milliarden Dollar wert gewesen. "Finanzierung gesichert", fügte Musk hinzu. Die Aktion hatte großen Wirbel ausgelöst, den Kurs zunächst steigen lassen und die Börsenaufsicht auf den Plan gerufen. Musk räumte später ein, dass eine Finanzierungszusage aus Saudi-Arabien noch nicht ganz in trockenen Tüchern sei - obwohl er diesen Eindruck Ende Juli gewonnen habe.

Nun hat der Tesla-Chef seine Ankündigungen doch zurückgezogen. Der Zick-Zack-Kurs könnte die bereits laufenden Ermittlungen der mächtigen US-Börsenaufsicht SEC zu Musks Aktionen noch befeuern. Die Tesla-Papiere starteten am Montag bei minus 0,70 Prozent.

Zudem lieferte die Pharmabranche neue Impulse: Für die im Dow gelisteten Papiere von Johnson & Johnson (J&J) ging es im Frühhandel 0,57 Prozent nach unten. Zu dem von einer J&J-Tochter in den USA vermarkteten Gerinnungshemmer Xarelto von Bayer gab es negative Studiendaten. Pfizer hingegen belegte in einer Studie die Wirksamkeit seines Hoffnungsträgers Tafamidis. Das Mittel senkt bei Patienten mit einem seltenen Herzleiden das Todesrisiko deutlich. Tafamidis soll dem Konzern in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr einspielen. Die Anteilsscheine verloren dennoch 0,50 Prozent.

Dagegen waren die Aktien von Apple in der Liste der Dow-Kursgewinner zu finden, die Papiere stiegen um 0,30 Prozent. Apple will laut Kreisen für alle Preisklassen seiner nächsten iPhone-Generation das Design des aktuellen Top-Modells X übernehmen. Der Konzern wolle in das Weihnachtsgeschäft mit Telefonen in drei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gehen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Gesucht waren im Frühhandel auch Autowerte. Die Branche profitiert von der Aussicht auf eine Einigung zwischen Mexiko und den USA im Streit um eine Neufassung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA. Die Papiere von General Motors legten 1,84 Prozent zu, Ford gewannen 1,62 Prozent und Fiat Chrysler stiegen um 2,02 Prozent.

Berlin (APA/AFP) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert schnelle Steuerreformen zur Entlastung der Unternehmen. Die Steuerlast müsse auf maximal 25 Prozent gesenkt werden, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Dienstag in Berlin. Nur so könnten die deutschen Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben. Der BDI legte einen Fünf-Punkte-Programm vor.
 

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BDI fordert Begrenzung der Steuerlast für Unternehmen auf 25 Prozent

Rom (APA) - Die italienische Modebranche segelt auf Wachstumskurs. Der Umsatz 2018 wird laut Schätzungen des Verbands der italienischen Modeindustrie um 2,8 Prozent auf 90 Milliarden Euro wachsen. Der Modesektor habe den Rückgang während der Krisenjahre erfolgreich bewältigt, berichtete Carlo Capasa, Präsident des Verbands der Modeindustrie am Dienstag in Mailand.
 

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Moderates Wachstum für Italiens Modebranche

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland will Belgien im Winter Strom liefern und damit einen drohenden Blackout im Nachbarland verhindern. "Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, die Stromversorgung in Belgien zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Dienstag nach einem Treffen mit seiner belgischen Kollegin Marie-Christine Marghem in Berlin.
 

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Deutschland hilft Belgien nach Ausfall von Reaktoren mit Strom