US-Börsen starten zur Eröffnung durch - Dow Jones +1,18%

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.

Noch am Vortag waren die Indizes nach einem unklaren Handelsbeginn wieder tief in die roten Zahlen gerutscht. Heute halfen hingegen die guten Vorgaben aus Europa und Asien. Ein weiterer starker Impuls kam von der anfahrenden Unternehmensberichtssaison. Die US-Bankriesen konnten im vergangenen Quartal die Ergebnisse klar steigern. Grund dafür ist nicht zuletzt die US-Steuerreform und die brummende Konjunktur.

Gegen 15.45 Uhr gewann der Dow Jones Industrial Index um 295,42 Einheiten oder 1,18 Prozent auf 25.348,25 Zähler. Der S&P-500 Index stieg 37,90 Punkte oder 1,39 Prozent auf 2.766,27 Zähler. Der Nasdaq Composite Index stieg 145,06 Punkte oder 1,98 Prozent auf 7.474,12 Einheiten.

Bei den Konjunkturdaten steht ein unspektakulärer Tag auf dem Programm: außer dem Michigan-Sentiment für Oktober gibt es keine marktbewegenden Datenveröffentlichungen.

Die größte US-Bank JPMorgan Chase hat auch im Sommer von guten Geschäften an den Finanzmärkten und ihrer breiten Aufstellung profitiert. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Gewinn von 8,4 Mrd. US-Dollar (7,3 Mrd. Euro) und damit um fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Im frühen Handel brachte das den Papieren ein Plus von 0,70 Prozent.

Niedrigere Steuern und höhere Zinsen haben den Gewinn der US-Bank Citigroup im dritten Quartal kräftig steigen lassen. Der Überschuss legte im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Das war an der Börse ein Plus von 2,47 Prozent wert.

Die US-Großbank Wells Fargo hat ihren Gewinn im Sommerquartal dank Kostensenkungen und niedrigerer Steuern kräftig erhöht. Verglichen mit dem Vorjahreswert kletterte der Überschuss in den drei Monaten bis Ende September um rund ein Drittel auf 6,0 Milliarden Dollar. Wells-Fargo-Papiere stiegen daraufhin um etwas mehr als 2 Prozent.

Neben dem starken Bankenumfeld konnten auch andere Finanzwerte mit anziehen: Mastercard stiegen um 4,25 Prozent und Blackrock um 3,30 Prozent. Bei Paypal waren es plus 4,33 Prozent.

Starke Lebenszeichen kamen auch zum Wochenausklang von den "FAANG"-Werten der US-Hochtechnologie. Apple stiegen um mehr als 3 Prozent, Amazon sogar um mehr als 4 Prozent und Netflix über 5 Prozent. Bei Alphabet waren es 2,68 Prozent Zuwachs im frühen Handel und bei Facebook 1,55 Prozent.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber