US-Börsen starten etwas höher in den Handel

Die US-Börsen haben den Handel am Donnerstag mit etwas höheren Notierungen begonnen. Gegen 15.50 Uhr gewann der Dow Jones Industrial Index um 54,28 Einheiten oder 0,30 Prozent auf 18.104,45 Zähler. Der S&P-500 Index legte 12,93 Punkte oder 0,61 Prozent auf 2.120,33 Zähler zu. Der Nasdaq Composite Index stieg 40,73 Punkte oder 0,80 Prozent auf 5.139,67 Einheiten.

Positive Impulse kamen von der Zustimmung des griechischen Parlaments zum Spar- und Reformpaket. Daneben standen neue Daten auf der Agenda. In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gesunken. Die Zahl ging um 15.000 auf 281.000 zurück. Im weiteren Handelsverlauf stehen noch der Philly-Fed-Index sowie der NAHB-Wohnungsmarktindex an.

Zudem richtete sich der Blick auf die Aussagen des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi. Die EZB gewährt Griechenlands Banken weitere Notkredite: Die sogenannten ELA-Hilfen seien um 900 Mio. Euro für eine Woche erhöht worden, sagte der Notenbank-Präsident. Zuletzt lagen sie bei rund 90 Mrd. Euro. Den Leitzins ließ die EZB wie erwartet unverändert bei 0,05 Prozent.

Unternehmensseitig standen zahlreiche Quartalsbilanzen auf der Agenda, unter anderem aus der Bankenbranche. So hat die Citigroup im zweiten Quartal so viel verdient wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Überschuss kletterte auf 4,85 Mrd. Dollar. Die Titel zogen um 2,37 Prozent an.

Dagegen ist bei Goldman Sachs der Nettogewinn im zweiten Jahresviertel auf 916 Mio. Dollar gefallen, nachdem es im Jahr zuvor noch 1,95 Mrd. Dollar waren. Grund waren Schwächen im Handel und neue Rückstellungen für Altlasten aus der Finanzkrise. Die Aktien fielen um 0,43 Prozent.

Aus der Technologiebranche legte eBay seine Zwischenbilanz vor, die von einer massiven Abschreibung verhagelt wurde. Die Online-Handelsplattform berichtigte den Wert ihres zum Verkauf stehenden Geschäfts mit Unternehmen um fast 800 Mio. Dollar. Dadurch brach der Gewinn des zweiten Quartals auf 83 Mio. Dollar ein, das sind 88 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Umsatz übertraf jedoch die Erwartungen, die Anteilsscheine stiegen um 4,29 Prozent.

Bereits am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichte Netflix erfreuliche Zahlen. Der Online-Videodienst konnte im zweiten Quartal die Abonnentenzahl deutlich um 3,3 Millionen auf weltweit 65,6 Millionen Nutzer steigern. Das freute die Anleger und ließ die Aktie um fast zwölf Prozent nach oben klettern. Der Gewinn sank hingegen von 71 auf 26 Mio. Dollar.

Auch Intel überzeugte die Investoren mit seinen Ergebnissen, die Papiere zogen um 0,44 Prozent an. Ein gutes Geschäft mit Chips für Rechenzentren federt für den Halbleiter-Konzern die Schwäche des PC-Marktes ab. Der Umsatz sank im zweiten Quartal im Jahresvergleich insgesamt um 4,6 Prozent auf 13,2 Mrd. Dollar.

Auch UnitedHealth notierten um klare 1,99 Prozent schwächer und bildeten damit das Schlusslicht im Dow Jones, obwohl der Krankenversicherer besser als erwartete Zahlen vorgelegt hatte. Händler verwiesen auf Sorgen um die Margen bei dem Unternehmen. Nach Börsenschluss stehen unter anderem die Quartalsergebnisse von Google und Advanced Micro auf dem Kalender.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein