US-Börsen: Dow Jones überschreitet 26.000-Punkte-Marke

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Dienstag nach einem verlängerten Wochenende ihre Rekordjagd wieder aufgenommen. Gegen 15.40 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 227,93 Einheiten oder 0,88 Prozent auf 26.031,12 Zähler und knackte damit erneut einen Rekord. Der S&P-500 Index gewann 17,50 Punkte oder 0,63 Prozent auf 2.803,74 Zähler. Der Nasdaq Composite Index stieg 58,98 Punkte oder 0,81 Prozent auf 7.320,04 Einheiten.

Bereits unmittelbar nach der Eröffnung überstieg der Dow Jones die Marke von 26.000 Punkten. Erst am 4. Jänner hatte der US-Leitindex das erste Mal das Niveau von 25.000 Punkten überstiegen. Unterstützend wirkten neben der US-Steuerreform der etwas schwächere Kurs des US-Dollars. Überraschend schwächer waren hingen Konjunkturdaten ausgefallen.

Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York ist im Jänner schwächer als erwartet ausgefallen. Der Empire-State-Index fiel um 1,9 Punkte auf 17,7 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit 19,0 Punkten gerechnet. Unterdessen lieferten Unternehmensnachrichten positive Impulse für einzelne Börsennotierungen.

Der Autokonzern General Motors (GM) hat für das Jahr 2018 ein überraschend hohes Gewinnziel präsentiert. Trotz des teuren Wechsels zu einer neuen Generation von Pick-ups will das Unternehmen seinen Gewinn im laufenden Jahr auf dem Rekordniveau von 2017 halten. Für das abgelaufene Jahr prognostiziert GM einen bereinigten Gewinn je Aktie von 6,50 Dollar. Analysten gehen hingegen von einem deutlich niedrigeren Gewinn aus. Im Eröffnungshandel legte der GM-Kurs um 1,97 Prozent zu.

Trotz des massiven Verlusts, der der Citigroup durch die US-Steuerreform entsteht, will die Großbank in den kommenden Jahren wie geplant mindestens 60 Milliarden Dollar an Aktionäre ausschütten. Dies versicherte Bankchef Michael Corbat den Aktionären am Dienstag in New York. Das eigentliche Geschäft laufe und ohne die Reform wäre der Gewinn gestiegen, hieß es. Die Citigroup-Papiere verteuerten sich zunächst um 1,82 Prozent.

Weniger gut erging es dem US-Industriekonzern General Electric (GE). Sein Altgeschäft mit nordamerikanischen Lebens- und Krankenversicherungen verbucht im vierten Quartal eine Belastung von 6,2 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das ist das Ergebnis einer Überprüfung des Portfolios. Die Aktie von GE reagierte im Eröffnungshandel mit einem Minus von 3,25 Prozent.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

Newsticker

Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

Newsticker

Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"