US-Behörde verhindert Übernahme von Office Depot durch Staples

Washington - Die US-Wettbewerbshüter haben die Übernahme der Büroartikelkette Office Depot durch den größeren Rivalen Staples verhindert. Ein Gericht gab ihnen am Dienstagabend (Ortszeit) recht, und bestätigt die Sicht, dass der Deal den Verbrauchern schade.

Beide Unternehmen teilten daraufhin mit, ihr Vorhaben zu begraben und auf eine Berufung zu verzichten. Bereits im Dezember hatten die Wettbewerbshüter angekündigt, den 6,3 Mrd. Dollar (5,5 Mrd. Euro) teuren Deal blockieren zu wollen, um eine zu große Marktmacht zu verhindern. In Europa hatten die Behörden dem Deal unter Auflagen bereits zugestimmt.

"Dies ist ein guter Tag für die Verbraucher. Die beabsichtigte Fusion hätte nützlichen Wettbewerb eliminiert und wahrscheinlich zu höheren Preisen bei schlechterem Service geführt", erklärte Debbie Feinstein von der Handelsbehörde Federal Trade Commission. Die FTC hatte bereits 1997 erfolgreich gegen eine Fusion der beiden Firmen geklagt und diese Transaktion damit gestoppt.

Anfang Mai hatte die die US-Kartellbehörden durch ihren Widerstand bereits die Mega-Fusion des US-Ölfeldausrüster Halliburton mit seinem Konkurrenten Baker Hughes zu Fall gebracht.

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