US-Behörde nimmt Hybridfahrzeuge von Volkswagen unter die Lupe

Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen droht in den USA neues Ungemach. Die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten (USITC) teilte am Mittwoch mit, sie habe eine Untersuchung gegen den deutschen Autobauer wegen möglicher Patentverletzungen bei bestimmten Hybridfahrzeugen eingeleitet. Man habe noch keine Entscheidung in die eine oder andere Richtung gefällt, eine Beweisaufnahme sei geplant.

Hintergrund sei eine Klage des US-Unternehmens Paice gegen Volkswagen, Audi, Porsche und deren US-Vertriebsgesellschaften. Die Firma behauptet, dass VW und seine Tochtergesellschaften Paices-Patente auf dem Gebiet der Hybridfahrzeug-Technik verletzt haben sollen. Volkswagen wollte den laufenden Rechtsstreit nicht kommentieren.

Der deutsche Autobauer muss wegen der Abgasmanipulation, die durch die US-Umweltbehörde EPA öffentlich gemacht worden war, bereits mit milliardenschweren Strafen und Schadensersatzforderungen rechnen. VW hatte zugegeben, die Werte durch eine illegale Software geschönt zu haben. In den USA sind davon rund 580.000 Autos betroffen, weltweit sind es rund elf Millionen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro