US-Behörde lehnt Staatshilfen für alte AKW und Kohlemeiler ab

Washington (APA/Reuters) - Die US-Regierung ist mit einem Vorstoß für Hilfen an Betreiber alter Atomkraftwerke und Kohlemeiler gescheitert. Die Netzregulierungsbehörde FERC lehnte es am Montag ab, neue Subventionen einzuführen: Diese wären möglicherweise unfair.

Energieminister Rick Perry hatte vorgeschlagen, den Betreiberfirmen über den Strompreis die Betriebskosten zu erstatten. Betroffen davon wären bestimmte Kraftwerke gewesen, die einen Brennstoffvorrat für 90 Tage vorhalten. Damit sollte nach Angaben der Regierung die Stromversorgung zuverlässiger werden.

Präsident Donald Trump hatte versprochen, der Atom- und Kohleindustrie zu helfen. Die Unternehmen müssen Kraftwerke stilllegen, weil in den USA viel billiges Schiefergas auf den Markt gedrückt wird. Die Entscheidung der Behörde ist auch ein Sieg für Umweltschützer und Befürworter erneuerbarer Energien.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

Newsticker

Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

Newsticker

Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

Newsticker

Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker