US-Autozulieferer Delphi kauft Roboterwagen-Firma Nutonomy

Boston (APA/dpa) - Das Start-up Nutonomy, das als erstes Roboter-Taxis mit Passagieren getestet hat, gehört jetzt dem Autozulieferer Delphi. Der Kaufpreis für die Firma werde bei insgesamt rund 450 Mio. Dollar (383,3 Mio. Euro) liegen, teilte der US-Konzern am Dienstag mit.

Das Start-up, mit dem sich zwei Forscher des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) selbstständig machten, entwickelt Software für selbstfahrende Fahrzeuge mit einem Fokus auf Robotertaxis.

Nutonomy hatte im August vergangenen Jahres Tests selbstfahrender Autos mit Fahrgästen an Bord in Singapur begonnen. Ausgewählte Einwohner des Stadtstaates wurden zur Fahrten eingeladen, die Routen beschränkten sich zunächst aber auf einen Geschäftsbezirk.

Delphi will zusammen mit Nutonomy 60 selbstfahrende Autos weltweit auf den Straßen haben. Der Zulieferer will eine Software-Plattform für Roboterwagen entwickeln, die Autoherstellern angeboten werden kann. Diesen Plan haben unter anderem auch die Google-Schwesterfirma Waymo sowie andere Start-ups wie Drive.ai oder Aurora. Zudem arbeiten anderer Autozulieferer und viele Hersteller selbst an Systemen zum autonomen Fahren.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker