US-Aufsicht schlägt Lockerung der Kapitalregeln für Banken vor

Washington (APA/Reuters) - Etwa zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise schlagen die US-Aufsichtsbehörden eine weitere Lockerung bestimmter Kapitalregeln vor. So sollen die Auflagen den jeweiligen Geschäftsmodellen der Institute angepasst werden, wie aus den am Mittwoch (US-Ortszeit) vorgestellten Plänen unter anderem der Notenbank Federal Reserve hervorgeht.

Ein solcher Schritt könnte es den größten Banken des Landes ermöglichen, insgesamt rund 400 Millionen Dollar (323 Mio. Euro) anderweitig einzusetzen. Derzeit müssen die acht größten Institute zusätzliches Kapital vorhalten, weil angesichts ihrer Größe potenzielle Probleme bei ihnen auf das gesamte Finanzsystem übergreifen könnten.

Erst am Dienstag hatte die Fed erste Schritte vorgestellt, mit der die nach der Finanzkrise von 2007 bis 2009 erlassenen Regeln geändert werden sollen. Die Vorschriften waren eingeführt worden, um vergleichbaren Krisen vorzubeugen. Die Finanzbranche beschwert sich aber seit langem, dass die Vorschriften überzogen seien. Unter der Regierung von Präsident Donald Trump werden nun die ersten Maßnahmen vorbereitet, um die Regeln wieder zu lockern.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"