US-Arbeitsmarkt brummt vor US-Zinssitzung - 223.000 neue Jobs im Mai

Washington (APA/Reuters/dpa-AFX) - Der Arbeitsmarkt in den USA lässt vor der anstehenden Zinssitzung der Notenbank Fed kräftig die Muskeln spielen. Die Regierung in Washington meldete am Freitag in ihrem Arbeitsmarktbericht für Mai 223.000 neue Jobs nach einem Stellenzuwachs von 159.000 im April.

Experten hatten lediglich mit 188.000 gerechnet. Einer Faustregel zufolge reichen bereits rund 100.000 neue Jobs monatlich, um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten.

Die getrennt ermittelte Erwerbslosenquote sank um einen Tick auf 3,8 Prozent - dies ist das niedrigste Niveau seit 18 Jahren. Damit ist die US-Notenbank (Fed) ihrem Ziel der Vollbeschäftigung ganz nahe. Sie entscheidet Mitte Juni wieder über den Leitzins.

Fachleute erwarten, dass die Währungshüter nach ihrer Erhöhung vom März nachlegen und den Schlüsselsatz auf die Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent anheben werden.

Die Löhne und Gehälter in den USA sind im Mai stärker gestiegen als erwartet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich im Monatsvergleich um 0,3 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Zuwachs nur bei 0,1 Prozent gelegen.

Im Jahresvergleich erhöhten sich die Löhne laut dpa-AFX um 2,7 Prozent. Hier war eine Zuwachs von 2,6 Prozent prognostiziert worden. Die Lohnentwicklung, die seit längerem trotz einer robusten Konjunktur vergleichsweise schwach ausfällt, spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

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