US-Arbeitslosenquote auf tiefsten Stand seit April 2008 gesunken

Washington - Die US-Arbeitslosenquote ist auf den tiefsten Stand seit mehr als sieben Jahren gefallen. Der Wert sank im Juni von 5,5 auf 5,3 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. In dem Monat seien zusätzlich 223.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen worden.

Für die Vormonate Mai und April wurde das Jobwachstum aber nachträglich um insgesamt 60.000 Arbeitsplätze nach unten korrigiert.

Die Arbeitslosenquote ist damit so niedrig wie seit April 2008 nicht mehr. Wegen der schweren Finanzkrise war sie bis Oktober 2009 rapide auf 10 Prozent gestiegen. Seitdem sank sie nahezu stetig. Die Notenbank Federal Reserve nutzt den Wert als einen Faktor für ihre Entscheidung über die Höhe des Leitzinses. Je niedriger die Arbeitslosenquote ist, desto größer die Chance für eine baldige Zinserhöhung. Zur Zeit liegt der Leitzins auf dem historischen Tief zwischen 0 und 0,25 Prozent.

Die positiven Zahlen werden jedoch durch verschiedene Entwicklungen getrübt. So suchen weiter 8,3 Millionen Bürger aktiv nach einem Arbeitsplatz. Viele weitere Millionen sind zudem entmutigt und melden sich deshalb schon gar nicht mehr bei den Behörden. Nur noch 62,6 Prozent der Amerikaner haben sich im Juni dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt - so gering war die Quote zuletzt 1977. Auch das Lohnwachstum stagnierte zuletzt wieder.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro