US-Abgeordnete angeblich gegen China-Kooperation von AT&T

Washington (APA/Reuters) - US-Abgeordnete drängen den US-Telekomkonzern AT&T Insidern zufolge zur Einstellung seiner Zusammenarbeit mit dem chinesischen Smartphone- und Netzwerkspezialisten Huawei. Zudem würden sie sich aufgrund von Sicherheitsbedenken gegen den US-Markteintritt des Telekomriesen China Mobile aus der Volksrepublik aussprechen, sagten zwei mit den Forderungen vertraute Kongressmitarbeiter.

Der chinesische Marktführer hatte bereits vor sieben Jahren eine entsprechende Lizenz beantragt. Eine Entscheidung steht weiter aus.

Zugleich warnten die Abgeordneten laut den Insidern US-Konzerne, dass es ihre Geschäfte mit der Regierung in Washington erschweren könnte, sollten sie Beziehungen zu Huawei oder China Mobile haben. Es gibt Befürchtungen, dass sich AT&T beim Ausbau des 5G-Netzes mit den Chinesen zusammentun könnte.

Anfang des Monats war AT&T, die Nummer zwei in den USA hinter Verizon, bereits gezwungen worden, die Pläne zu beerdigen, seinen Kunden bestimmte Huawei-Geräte anzubieten. Zuvor hatten einige Kongressmitarbeiter gegen das Vorhaben Stimmung gemacht. Es wird befürchtet, dass chinesische Geheimdienste Zugriff auf Daten auf Huawei-Smartphones haben.

Die Bemühungen chinesischer Konzerne, in der weltgrößten Volkswirtschaft Fuß zu fassen, werden seit dem Amtsantritt Donald Trumps kritischer beäugt. So wurde kürzlich auch der Verkauf des US-Zahlungsabwicklers MoneyGram an einen Ableger des chinesischen Online-Händlers Alibaba wegen Sorgen um die nationale Sicherheit blockiert.

China Mobile war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. AT&T wie auch Huawei wollten sich nicht äußern.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker