Urteil: Kein Anspruch auf Luxus-Shopping bei verspätetem Fluggepäck

Frankfurt (APA/dpa) - Kommt das Fluggepäck verspätet an, muss eine Airline dem Passagier einem Urteil zufolge keine luxuriöse Shoppingtour bezahlen. Das Amtsgericht Frankfurt wies nach eigenen Angaben vom Freitag die Klage eines Geschäftsreisenden ab.

Der Mann hatte Kleidung und Kosmetika im Gesamtwert von 1.286 Euro gekauft und der Fluggesellschaft in Rechnung gestellt, weil sein Gepäck einen Tag später am Zielort in Malta eintraf. Das Gericht hielt hingegen den von der Airline gezahlten Schadenersatz von 300 Euro für ausreichend. (Az:30 C 570/17 (68)).

Der Mann argumentierte den Angaben zufolge mit einem wichtigen Geschäftstermin. Er trage ausschließlich luxuriöse Garderobe und könne zudem wegen einer Allergie Hotel-Kosmetika nicht benutzen. Das Gericht entschied hingegen, erforderlich seien nur die notwendigen Dinge für eine Übernachtung gewesen. Der Kläger sei von der Airline informiert worden, dass sein Gepäck am nächsten Tag eintreffen werde. Wenn der Kläger ausschließlich Luxusprodukte bevorzuge, so sei dies sein persönliches Vergnügen, erklärte das Amtsgericht. Mit Zahlung von 300 Euro habe die Fluggesellschaft die erforderlichen Kosten einer Ersatzbeschaffung komplett getragen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"