Urlaub 2015: Terrorgefahr beeinflusst ein Drittel der Österreicher

Linz/Wien/Österreich-weit - Die Terrorgefahr hat bei knapp einem Drittel der Österreicher Einfluss auf ihre Urlaubsplanung. Als sicherste Ziele gelten dabei das Inland, die Schweiz, Deutschland und Kroatien. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte market-Umfrage online bei 511 Personen ab 18 Jahren im März.

18 Prozent lassen sich beim Thema Urlaub nur wenig von der Angst vor Terroranschlägen leiten, die Hälfte gar nicht. Am meisten verunsichert waren die 30- bis 49-Jährigen. Von dieser Gruppe nimmt rund ein Drittel Bedacht auf die Sicherheitslage, was market auf die Sorge um eigene Kinder zurückführt.

Generell schätzt ein Viertel der Österreicher die Gefahr von Terrorbedrohungen als hoch ein, 57 Prozent halten sie für eher und 16 Prozent für sehr gering. 74 Prozent gaben an, bei einer tatsächlichen Bedrohung einen Urlaub in ein gefährdetes Land auf später zu verschieben, 85 Prozent weichen auf andere Destinationen aus, 76 Prozent würden vermehrt in Österreich entspannen. Gut 40 Prozent streichen den Urlaub ersatzlos und unerschrockene 28 Prozent reisen wie geplant.

Als besonders sicher gelten den Österreichern neben dem Inland (83 Prozent), der Schweiz (78 Prozent), Deutschland (61 Prozent) und Kroatien (57 Prozent) noch Italien und Skandinavien (je 54 Prozent), Kanada (52 Prozent) und Slowenien (49 Prozent). Die beliebten Urlaubsländer Spanien (41 Prozent) und Griechenland (34 Prozent) landeten im Mittelfeld der Wertung. Am wenigsten wohl würden sich die Befragen derzeit in Ägypten und Mexiko fühlen. Lediglich vier bzw. sechs Prozent stuften diese Länder als sicher ein. Acht Prozent hätten keine Bedenken bei einer Reise nach Südafrika, Russland oder Marokko. Zehn Prozent würden sich in den sonst beliebten Destinationen Türkei und Tunesien sicher fühlen.

85 Prozent der Österreicher wollen diesen Sommer zumindest ein paar Tage verreisen. 35 Prozent der Reisewilligen planen einen Kurzurlaub im Inland, fast ein Fünftel will ein paar Tage ins Ausland reisen. Knapp ein Viertel verbringt rund eine Woche im Inland, 41 Prozent gönnen sich diese Zeit im Ausland, 15 Prozent zieht es gleich zwei bis drei Wochen in die Ferne.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück