UPC spürt Druck von Netflix und Co.: Weniger TV-Kunden

Netflix, Amazon Prime und Co. haben den Kabelnetzbetreiber UPC im ersten Quartal offenbar etwas unter Druck gesetzt. Die Zahl der TV-Kunden ging gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 7.800 auf 509.500 zurück, teilte UPC am Freitag mit. Dafür gab es beim Breitband-Internet ein Kundenplus von 4.800 auf 468.800. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 82,1 Mio. Euro.

Heuer will UPC in Österreich sein Mobilfunkgeschäft ausbauen. Derzeit werde geprüft, Mobile in die UPC-Kombipakete mit Fernsehen, Internet und Festnetz aufzunehmen, erklärte Eric Tveter, Chef der Regionalorganisation Österreich/Schweiz der britischen UPC-Mutter Liberty Global.

UPC war im Dezember 2014 im Netz von "3" als virtueller Mobilfunker gestartet. Bestandskunden wurde der Einsteigertarif im April um 8,90 Euro im Monat angeboten.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen