Unternehmen wollen Mittel zur Hilfe in Flüchtlingskrise bereitstellen

Noch vor dem Start des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Davos haben mehrere Unternehmen sich zu einer Initiative zusammen geschlossen, um in der Flüchtlingskrise konkrete Taten zu setzen.

Davos/Stockholm/Leiden. Mehrere große Unternehmen haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen, um die Flüchtlingskrise in Europa und weltweit zu mildern. Zu den Gründungsmitgliedern zählen der Unterkunftsvermittler Airbnb, die Ikea-Stiftung, das Berufsnetzwerk LinkedIn, MasterCard und UPS, wie die Organisation namens Tent am Dienstag in Davos im Vorfeld des dortigen Weltwirtschaftsforums (WEF) mitteilte.

Die Organisation will nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass "die Firmenchefs der Welt" Geld oder Dienstleistungen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zur Verfügung stellen oder Jobs für die Migranten schaffen. Bis Mitte des Jahres soll die Zahl der teilnehmenden Unternehmen auf 100 steigen.

Initiiert wurde das Netzwerk von Hamdi Ulukaya, dem Gründer der US-Joghurt-Firma Chobani. "Wenn wir den mehr als 60 Millionen Flüchtlingen in aller Welt Hoffnung und Chancen geben wollen, kann dies nicht nur von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen kommen", erklärte er. Unternehmen hätten hier ebenfalls "eine entscheidende Rolle".

Eine gute Gelegenheit, weitere Teilnehmer für die Initiative zu rekrutieren, bietet das Weltwirtschaftsforum, dass von Dienstag bis Samstag in Davos abgehalten wird. Dort werden mehr als 2.500 Manager und Politiker aus aller Welt erwartet. Die Flüchtlingskrise wird ein zentrales Thema des Treffens sein.

Tent-Initiator Ulukaya ist türkischer Kurde und war 1994 als Student in die USA gezogen. Dort gründete er die Firma Chobani und hat seither großen Erfolg mit dem gleichnamigen Joghurt griechischer Art.

Zum Weltwirtschaftsforums (WEF) vom 20. bis 23. Jänner kommen rund 2500 Spitzenpolitiker und Topmanager sowie Wissenschafter aus mehr als 100 Ländern im Schweizer Alpenkurort Davos zusammen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen