Unternehmen kaufen sich zunehmend Innovationen zu

Wien (APA) - Die Kauflaune bei Firmen ist wieder groß, mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen streckt ihre Fühler nach Firmenübernahmen aus. Dabei sind Innovationen bereits hinter Marktanteilsgewinnen das zweitwichtigste Motiv, eine andere Firma zu kaufen, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Beratungsunternehmens EY hervor.

Für 23 Prozent der Befragten sind Innovationen das wichtigste Motiv, eine Firma zu übernehmen, für 27 Prozent sind es Marktanteilsgewinne. Dementsprechend gebe es vor allem Interesse an kleineren Übernahmen: 29 Prozent der Konzerne überlegen den Zukauf einer Firma im Wert von bis zu 250 Mio. US-Dollar (210 Mio. Euro), für 24 Prozent sind Firmen von 250 bis 999 Mio. US-Dollar interessant, nur drei Prozent wollen ab einer Mrd. Dollar zuschlagen.

Die USA (22 Prozent) werden am häufigsten als bevorzugter Standort für Investitionen genannt vor China (10 Prozent), Großbritannien (7 Prozent), Deutschland (5 Prozent) und Australien (4 Prozent).

Basis des "Capital Confidence Barometer" ist eine Umfrage unter 2.900 Managern in Großunternehmen weltweit.

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.
 

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OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Berlin (APA/Reuters) - Nach der Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit hat EU-Kommissionsvizepräsident Jyrki Katainen die US-Regierung aufgefordert, die Europäische Union (EU) dauerhaft von Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium auszunehmen. "Wir können nichts anderes akzeptieren als die dauerhafte Ausnahme", sagte Katainen am Dienstag in Berlin.
 

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EU-Kommissionsvize pocht auf dauerhafte Ausnahme von US-Strafzöllen

Istanbul (APA/AFP) - Die türkische Lira ist auf ein neues Rekordtief gefallen, nachdem die US-Ratingagentur Fitch sich besorgt über die Unabhängigkeit der Zentralbank geäußert hat. Die türkische Währung verlor allein am Dienstag 1,3 Prozent ihres Werts gegenüber dem Dollar und notierte vorübergehend bei 4,66 Lira zum Dollar.
 

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Türkische Lira setzt Talfahrt ungebremst fort