UNO warnt vor Zusammenbruch der Landwirtschaft im Irak

Bagdad - Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) warnt vor einem Kollaps der irakischen Landwirtschaft angesichts anhaltender Kämpfe im Land. Tausende Bauern seien in den vergangenen Monaten geflohen und hätten ihre Güter aufgeben müssen, meldete die FAO in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Tiere seien verendet, Ländereien geplündert worden.

Gegenwärtig verteile die Organisation Samen und Dünger an rund 28.000 Bauern im Land, um die Lebensmittelproduktion aufrecht zu erhalten. Allerdings warnt die FAO, mindestens zusätzliche 38,5 Millionen US-Dollar (knapp 31 Million Euro) seien nötig, um einen Zusammenbruch der Landwirtschaft zu verhindern.

Der Irak wird seit Juni von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen. Die Jihadisten haben im Norden und Westen rund ein Drittel des Landes erobert, mehr als eine Millionen Menschen sind auf der Flucht. Eine von den USA angeführte internationale Allianz unterstützt die irakische Armee mit Luftschlägen gegen die IS-Miliz.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen