Universal legt Rechtsstreit mit Musikern wegen Downloads bei

New York - Der weltgrößte Musikkonzern Universal hat einen jahrelangen Rechtsstreit über die Beteiligung von Künstlern an der Online-Vermarktung von Songs mit einem Vergleich beigelegt. Wie das Unternehmen am Dienstag (Ostzeit) mitteilte, erklärte sich Universal bereit, 11,5 Millionen Dollar (10,8 Millionen Euro) zusätzlich für die betroffenen Künstler bereitzustellen.

Außerdem werde die Beteiligung der Musiker am Online-Verkauf ihrer Songs als Downloads oder Klingelöne künftig um zehn Prozent erhöht.

Einige Musiker, darunter Chuck D von der Hip-Hop-Band Public Enemy, hatten Universal bereits 2011 wegen seiner Vergütungspraxis verklagt. Das Unternehmen stufte wie andere Musikkonzerne Musik-Downloads als "Verkäufe" ein, an deren Erlös die Künstler wie bei CDs oder Schallplatten in der Regel mit etwa 15 Prozent beteiligt sind. Die Kläger argumentierten aber, bei der Online-Vermarktung werde kein materielles Produkt hergestellt. Daher handele es sich um Lizenzen, von denen die Künstler wie üblich die Hälfte bekommen müssten.

Im Zuge der Einigung mit den Beschwerdeführern gab Universal seine Position nicht auf: "Auch wenn wir sicher sind, dass wir angemessene Beteiligungen an den digitalen Downloads bezahlt und den Vertragsbedingungen entsprochen haben, sind wir froh, diese Angelegenheit einvernehmlich beizulegen und weitere Rechtsstreitskosten zu vermeiden", erklärte das Unternehmen. Der Anwalt Len Simon sagte im Namen der Kläger, die Einigung sei "eine faire Beilegung dieses Streits".

Vor Universal hatten schon die Musikkonzerne Warner Music und Sony Music ähnliche Einigungen mit den Musikern erzielt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen