United Continental verdiente mehr als erwartet

Die US-Fluggesellschaft United Continental hat dank deutlich niedrigerer Kosten für Flugbenzin den Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal stärker eingedämmt als Experten erwartet hatten. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten fiel der Gewinn unter dem Strich um ein Viertel auf 435 Mio. US-Dollar (382,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der bereinigte Gewinn je Aktie sank um fast ein Fünftel auf 1,23 Dollar. Analysten hatten nur mit 1,18 Dollar gerechnet. Der Umsatz fiel wie von Experten erwartet um 4,8 Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar.

United zahlte für Flugbenzin im ersten Quartal mehr als ein Drittel weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das half, die negativen Effekte wie die scharfe Konkurrenz im eigenen Land durch Billigflieger und die wirtschaftliche Schwäche großer Energiestandorte wie Houston abzufedern. Auch der starke Dollar, der Flüge aus dem Ausland in die USA in lokaler Währung teurer machte, setzte das Unternehmen unter Druck. Anleger zeigten sich insgesamt wenig begeistert, der Aktienkurs gab im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um knapp drei Prozent nach.

Leverkusen (APA/Reuters) - Der deutsche Pharmakonzern Bayer erwägt eine Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten. Vorstandschef Werner Baumann habe Ende September auf einer Betriebsversammlung in Leverkusen über das schwächer werdende Wachstum des Pharmageschäfts gesprochen und Gedanken geäußert, dass Ausgaben für die Forschung nach außen verlagert werden könnten, erklärte der Bayer-Gesamtbetriebsrat in einem Infobrief.
 

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Betriebsrat: Bayer prüft Auslagerung von Pharmaforschungsaktivitäten

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll mit 1. Jänner Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der DAX-Konzern am Montag in Hamburg mitteilte. Das entschied der Aufsichtsrat.
 

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Vize De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

Brüssel/Burbank (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der US-Medienkonzern Walt Disney will sich das grüne Licht der EU-Kommission zur Übernahme des Film- und Fernsehgeschäfts des Konkurrenten Twenty-First Century Fox mit Zugeständnissen sichern. Es gehe darum, den Wettbewerbshütern ihre Bedenken zu nehmen, teilte die EU-Kommission am Montag mit ohne Details zu nennen.
 

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Disney-Konzern ringt um Zustimmung der EU-Kommission zu Fox-Deal