United Continental verdiente mehr als erwartet

Die US-Fluggesellschaft United Continental hat dank deutlich niedrigerer Kosten für Flugbenzin den Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal stärker eingedämmt als Experten erwartet hatten. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten fiel der Gewinn unter dem Strich um ein Viertel auf 435 Mio. US-Dollar (382,3 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der bereinigte Gewinn je Aktie sank um fast ein Fünftel auf 1,23 Dollar. Analysten hatten nur mit 1,18 Dollar gerechnet. Der Umsatz fiel wie von Experten erwartet um 4,8 Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar.

United zahlte für Flugbenzin im ersten Quartal mehr als ein Drittel weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das half, die negativen Effekte wie die scharfe Konkurrenz im eigenen Land durch Billigflieger und die wirtschaftliche Schwäche großer Energiestandorte wie Houston abzufedern. Auch der starke Dollar, der Flüge aus dem Ausland in die USA in lokaler Währung teurer machte, setzte das Unternehmen unter Druck. Anleger zeigten sich insgesamt wenig begeistert, der Aktienkurs gab im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um knapp drei Prozent nach.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch