UNIQA verkauft Anteile an InsurTech-Start-up Inzmo wieder

Wien (APA) - Im Mai hat sich die UNIQA an dem estnischen Start-up Inzmo beteiligt, nun werden die Anteile wieder verkauft. Inzmo verlagere seine Geschäfte in die Schweiz, schreibt die österreichische Versicherung am Donnerstag in einer Aussendung als Begründung. Inzmo habe sich aber sehr gut entwickelt, UNIQA habe sich "aufgrund des attraktiven Angebots für den finanziellen Exit entschieden".

"Inzmo kann als Erfolgsmodell für eine Corporate-Start-up Partnerschaft gesehen werden", schreibt Andreas Nemeth, Head of UNIQA Ventures. Nicht nur sei der Wert gestiegen, sondern UNIQA habe auch "aus der Partnerschaft wichtige Erkenntnisse über den Online-Vertrieb gewonnen". Inzmo wiederum habe Österreich "als Tor nach Westeuropa genutzt". Neuer Investor und Kooperationspartner sei der Helvetia Venture Fund.

Zwar werden über die Inzmo App in Österreich ab sofort keine Versicherungen mehr verkauft, die bestehenden Kunden werde UNIQA aber weiter betreuen. UNIQA suche weiter gezielt nach Start-ups, die Rendite und einen strategischen Mehrwert erkennen lassen. Aktuell umfasse das Start-up-Portfolio neben "Twisto", einem tschechischen Anbieter für Online-Zahlungsmöglichkeiten auch "FINABRO", einen digitalen Berater für privates Sparen und langfristige Veranlagungen, "fragnebenan.at", eine Nachbarschaftsplattform, sowie "Fincompare", die führende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslösungen für mittelständische Unternehmen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden