Unilever mit Umsatzrückgang im ersten Quartal, Aktienrückkauf geplant

Rotterdam/London (APA/Reuters) - Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever bekommt ungünstige Wechselkurse zu spüren. Der Umsatz gab im ersten Quartal um 5,2 Prozent auf 12,6 Mrd. Euro nach, wie der Hersteller von Dove-Seife oder Ben & Jerry's-Eiscreme am Donnerstag mitteilte. Bereinigt stiegen die Erlöse um 3,7 Prozent und damit etwa so stark wie erwartet.

Allerdings konnte das Unternehmen die Preise nur wenig anheben. Das kam an der Börse nicht gut an: Die Aktien gaben 2,2 Prozent nach.

Zugleich kündigte Unilever einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 6 Mrd. Euro an. Damit sollten Einnahmen aus dem Verkauf des Geschäfts mit Brotaufstrichen an den Finanzinvestor KKR an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Unilever will sich von Bereichen trennen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Im vergangenen Jahr hatte der Konsumgüterriese einen Übernahmeversuch von Kraft Heinz im Volumen von 143 Mrd. Dollar (aktuell rund 115 Mrd. Euro) abgewehrt.

Im Rahmen des Konzernumbaus will das drittgrößte britische Unternehmen zudem seine Unternehmenszentrale in London aufgeben und ganz nach Rotterdam umziehen. Finanzchef Graeme Pitkethly zeigte sich zuversichtlich, dass die Aktionäre diesem Schritt zustimmen werden. Eine Abstimmung ist im Laufe des Jahres geplant.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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