Unilever mit Umsatzrückgang im ersten Quartal, Aktienrückkauf geplant

Rotterdam/London (APA/Reuters) - Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever bekommt ungünstige Wechselkurse zu spüren. Der Umsatz gab im ersten Quartal um 5,2 Prozent auf 12,6 Mrd. Euro nach, wie der Hersteller von Dove-Seife oder Ben & Jerry's-Eiscreme am Donnerstag mitteilte. Bereinigt stiegen die Erlöse um 3,7 Prozent und damit etwa so stark wie erwartet.

Allerdings konnte das Unternehmen die Preise nur wenig anheben. Das kam an der Börse nicht gut an: Die Aktien gaben 2,2 Prozent nach.

Zugleich kündigte Unilever einen Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 6 Mrd. Euro an. Damit sollten Einnahmen aus dem Verkauf des Geschäfts mit Brotaufstrichen an den Finanzinvestor KKR an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Unilever will sich von Bereichen trennen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Im vergangenen Jahr hatte der Konsumgüterriese einen Übernahmeversuch von Kraft Heinz im Volumen von 143 Mrd. Dollar (aktuell rund 115 Mrd. Euro) abgewehrt.

Im Rahmen des Konzernumbaus will das drittgrößte britische Unternehmen zudem seine Unternehmenszentrale in London aufgeben und ganz nach Rotterdam umziehen. Finanzchef Graeme Pitkethly zeigte sich zuversichtlich, dass die Aktionäre diesem Schritt zustimmen werden. Eine Abstimmung ist im Laufe des Jahres geplant.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen