Unilever profitierte im heißen Sommer von Lust auf Eis

Die Lust auf Eis hat die Geschäfte des Lebensmittel- und Konsumgüterkonzerns Unilever im heißen Sommer beflügelt. Die Erlöse des Unternehmens legten im dritten Quartal um 9,4 Prozent auf 13,4 Mrd. Euro zu, wie der Hersteller von Speiseeis am Donnerstag mitteilte. "Eis hat ein sehr gutes Wachstum hingelegt, dabei hat das gute Wetter eine wichtige Rolle gespielt."

Bereinigt lag das Umsatzplus bei 5,7 Prozent und damit über den Erwartungen der Analysten.

Das weltweite Geschäftsumfeld sei dagegen weiterhin schwach, daran dürfte sich auch nichts ändern. Insbesondere in Schwellenländern mache dem Konzern die Abwertungen der Währungen zu schaffen, welche die Kaufkraft der Haushalte schwinden lasse. Unilever, zu dessen Marken auch Deo der Sorte Dove und das Waschmittel Omo gehören, rechnet für das Gesamtjahr mit einem bereinigten Umsatzplus am oberen Ende der Spanne von zwei bis vier Prozent.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter