Unilever profitierte im heißen Sommer von Lust auf Eis

Die Lust auf Eis hat die Geschäfte des Lebensmittel- und Konsumgüterkonzerns Unilever im heißen Sommer beflügelt. Die Erlöse des Unternehmens legten im dritten Quartal um 9,4 Prozent auf 13,4 Mrd. Euro zu, wie der Hersteller von Speiseeis am Donnerstag mitteilte. "Eis hat ein sehr gutes Wachstum hingelegt, dabei hat das gute Wetter eine wichtige Rolle gespielt."

Bereinigt lag das Umsatzplus bei 5,7 Prozent und damit über den Erwartungen der Analysten.

Das weltweite Geschäftsumfeld sei dagegen weiterhin schwach, daran dürfte sich auch nichts ändern. Insbesondere in Schwellenländern mache dem Konzern die Abwertungen der Währungen zu schaffen, welche die Kaufkraft der Haushalte schwinden lasse. Unilever, zu dessen Marken auch Deo der Sorte Dove und das Waschmittel Omo gehören, rechnet für das Gesamtjahr mit einem bereinigten Umsatzplus am oberen Ende der Spanne von zwei bis vier Prozent.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück