UniCredits Ukraine-Tochter startet Kapitalerhöhung

Mailand/Wien - Die Ukraine-Tochter der Bank Austria-Mutter UniCredit Ukrsotsbank hat eine Kapitalerhöhung im Wert von 250 Mio. Dollar (227,83 Mio. Euro) angekündigt, die bis Juni abgeschlossen werden soll. Die Kapitalaufstockung ist eine der Maßnahmen zur Stärkung der Kapitaldecke, die die Bank zuletzt ergriffen hat, berichtete CEO Graziano Cameli in einer Presseaussendung am Donnerstag.

Die Situation im ukrainischen Banksektor habe sich gebessert, sagte Cameli. Die UniCredit-Tochter stehe offiziell noch zum Verkauf offen, es gebe jedoch keine konkreten Veräußerungspläne. Die Ukraine-Bank zählt 5.000 Beschäftigte und 309 Filialen. Sie gehört zu rund 72 Prozent direkt der Bank Austria.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma