UniCredit bekräftigte Vertrauen in Vizepräsidenten Palenzona

Rom/Mailand - Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat nach einer internen Prüfung im Zusammenhang mit Anti-Mafia-Ermittlungen ihr Vertrauen in den Vizepräsidenten Fabrizio Palenzona bekräftigt. Dieser ist mit anderen Managern in den Sog einer Anti-Mafia-Untersuchung geraten.

Die Vorgehensweisen der Manager seien der vorläufigen Untersuchung zufolge einwandfrei, teilte die UniCredit mit. Die Prüfung sei auf interne Dokumente und Entscheidungen beschränkt gewesen. Den hochrangigen Managern von UniCredit werden Geschäfte mit einem Unternehmer vorgeworfen, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen auf Sizilien haben soll.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen in Florenz stehen die Beziehungen zwischen der UniCredit und einem sizilianischen Unternehmer, dem Verstrickungen zu der seit Jahren flüchtigen Nummer eins der sizilianischen Cosa Nostra, Matteo Messina Denaro, dem meistgesuchten Kriminellen Italiens, vorgeworfen werden. Der Unternehmer hat 53 Mio. Euro Schulden bei der Bank-Austria-Mutter angesammelt, berichtete die Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag.

Die Ermittlungen kreisen um mutmaßlich illegale Aktivitäten des sizilianischen Unternehmers in der Toskana. UniCredit zeigte sich überzeugt, dass Palenzona und die anderen Manager alle Vorwürfe klären werde.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen