UniCredit bekräftigte Vertrauen in Vizepräsidenten Palenzona

Rom/Mailand - Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat nach einer internen Prüfung im Zusammenhang mit Anti-Mafia-Ermittlungen ihr Vertrauen in den Vizepräsidenten Fabrizio Palenzona bekräftigt. Dieser ist mit anderen Managern in den Sog einer Anti-Mafia-Untersuchung geraten.

Die Vorgehensweisen der Manager seien der vorläufigen Untersuchung zufolge einwandfrei, teilte die UniCredit mit. Die Prüfung sei auf interne Dokumente und Entscheidungen beschränkt gewesen. Den hochrangigen Managern von UniCredit werden Geschäfte mit einem Unternehmer vorgeworfen, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen auf Sizilien haben soll.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen in Florenz stehen die Beziehungen zwischen der UniCredit und einem sizilianischen Unternehmer, dem Verstrickungen zu der seit Jahren flüchtigen Nummer eins der sizilianischen Cosa Nostra, Matteo Messina Denaro, dem meistgesuchten Kriminellen Italiens, vorgeworfen werden. Der Unternehmer hat 53 Mio. Euro Schulden bei der Bank-Austria-Mutter angesammelt, berichtete die Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag.

Die Ermittlungen kreisen um mutmaßlich illegale Aktivitäten des sizilianischen Unternehmers in der Toskana. UniCredit zeigte sich überzeugt, dass Palenzona und die anderen Manager alle Vorwürfe klären werde.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London