UniCredit bekräftigte Vertrauen in Vizepräsidenten Palenzona

Rom/Mailand - Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat nach einer internen Prüfung im Zusammenhang mit Anti-Mafia-Ermittlungen ihr Vertrauen in den Vizepräsidenten Fabrizio Palenzona bekräftigt. Dieser ist mit anderen Managern in den Sog einer Anti-Mafia-Untersuchung geraten.

Die Vorgehensweisen der Manager seien der vorläufigen Untersuchung zufolge einwandfrei, teilte die UniCredit mit. Die Prüfung sei auf interne Dokumente und Entscheidungen beschränkt gewesen. Den hochrangigen Managern von UniCredit werden Geschäfte mit einem Unternehmer vorgeworfen, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen auf Sizilien haben soll.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen in Florenz stehen die Beziehungen zwischen der UniCredit und einem sizilianischen Unternehmer, dem Verstrickungen zu der seit Jahren flüchtigen Nummer eins der sizilianischen Cosa Nostra, Matteo Messina Denaro, dem meistgesuchten Kriminellen Italiens, vorgeworfen werden. Der Unternehmer hat 53 Mio. Euro Schulden bei der Bank-Austria-Mutter angesammelt, berichtete die Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag.

Die Ermittlungen kreisen um mutmaßlich illegale Aktivitäten des sizilianischen Unternehmers in der Toskana. UniCredit zeigte sich überzeugt, dass Palenzona und die anderen Manager alle Vorwürfe klären werde.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte