UniCredit bekräftigte Vertrauen in Vizepräsidenten Palenzona

Rom/Mailand - Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat nach einer internen Prüfung im Zusammenhang mit Anti-Mafia-Ermittlungen ihr Vertrauen in den Vizepräsidenten Fabrizio Palenzona bekräftigt. Dieser ist mit anderen Managern in den Sog einer Anti-Mafia-Untersuchung geraten.

Die Vorgehensweisen der Manager seien der vorläufigen Untersuchung zufolge einwandfrei, teilte die UniCredit mit. Die Prüfung sei auf interne Dokumente und Entscheidungen beschränkt gewesen. Den hochrangigen Managern von UniCredit werden Geschäfte mit einem Unternehmer vorgeworfen, der Verbindungen zum organisierten Verbrechen auf Sizilien haben soll.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen in Florenz stehen die Beziehungen zwischen der UniCredit und einem sizilianischen Unternehmer, dem Verstrickungen zu der seit Jahren flüchtigen Nummer eins der sizilianischen Cosa Nostra, Matteo Messina Denaro, dem meistgesuchten Kriminellen Italiens, vorgeworfen werden. Der Unternehmer hat 53 Mio. Euro Schulden bei der Bank-Austria-Mutter angesammelt, berichtete die Tageszeitung "La Repubblica" am Freitag.

Die Ermittlungen kreisen um mutmaßlich illegale Aktivitäten des sizilianischen Unternehmers in der Toskana. UniCredit zeigte sich überzeugt, dass Palenzona und die anderen Manager alle Vorwürfe klären werde.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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