UniCredit: Ghizzoni - "Sehen erste Resultate des Entwicklungsplans"

Die Bank Austria-Mutter UniCredit bekommt bereits die ersten Resultate des im November vorgestellten strategischen Entwicklungsplans zu sehen. "In den nächsten Jahren wollen wir mehr Kredite vergeben, neue Kunden gewinnen und effizientere Vorgangsweisen fördern: Die ersten konkreten Resultate sind bereits zu sehen", so UniCredits CEO Federico Ghizzoni.

Die Bank hat Investitionen in Höhe von 4 Mrd. Euro bestätigt, um ihre eigene Effizienz zu stärken. Diese Investitionen sollen mit dem Abbau operativer Kosten, der Förderung neuer Technologien und einer stärkeren Integration finanziert werden, hieß es in einem Schreiben an die Aktionäre, die am 14. April in Rom tagen.

Weitere Investitionen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro sollen der Aufstockung der Qualität und der Geschwindigkeit digitaler Dienstleistungen dienen. Die Zahl der Kunden, die Online-Dienstleistungen nutzen, soll sich verdoppeln. Große Hoffnungen setzt der Chef der Bank Austria-Mutter auf die "Buddybank", die demnächst neu lanciert werden soll. Dabei handelt es sich um eine digitalen Bank, die lediglich per Smartphone zugänglich ist. Die Bank unter der Führung des Managers Angelo D'Alessandro, will in den nächsten fünf Jahren eine Million Kunden gewinnen. Die Gewinnschwelle soll im dritten Jahr nach dem Start mit 300.000 Kunden erreicht werden.

Auch UniCredits Verwaltungsratspräsident, Giuseppe Vita, zeigte sich über die Perspektiven der Bank optimistisch. Das Geldhaus sei in der Lage, seine Ziele zu erreichen. Er dankte dem Board, das auch in außerordentlichen Situationen den "bereits soliden Ruf der Bank" bewahrt habe.

UniCredit hat inzwischen eine Partnerschaft mit der Anthemis-Gruppe abgeschlossen, einer führenden Beratungsgesellschaft im Bereich Investitionen in technologischen Finanzdienstleistungen. UniCredits Investmentfonds "UniCredit evo" will die besten Start-Up-Unternehmen aus der Internet- und IT-Welt (Fintechs) aussuchen und sie mit gezielten Investitionen fördern. Ziel der Partnerschaft mit Anthemis sei es, die Digitalisierung der Bank dank der Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen im FinTech-Bereich zu fördern, hieß es in einer Presseaussendung am Mittwoch.

Budapest (APA/dpa) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone" erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten "Spekulanten-Imperium" in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.
 

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Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

Washington (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump will beim anstehenden China-Besuch seinen Kollegen Xi Jinping dazu auffordern, im Atomstreit mit Nordkorea mehr Druck auf die Führung in Pjöngjang auszuüben. Dazu gehörten die vollständige Umsetzung der UN-Sanktionen sowie zusätzliche bilaterale Schritte, sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Montag.
 

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Trump will in China über Handel und Nordkorea sprechen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed wird laut Experten auf der Zinssitzung Ende des Monats still halten und erst im Dezember die Zügel straffen. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage unter 100 Ökonomen rechnet keiner der Fachleute mit einer Erhöhung Mitte nächster Woche. Die meisten erwarten diesen Schritt erst für Dezember.
 

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Ökonomen erwarten US-Zinserhöhung erst zum Jahresende