UniCredit - Gewerkschaften stimmen Streichung von 2.700 Jobs zu

Das Management der Bank-Austria-Mutter UniCredit hat sich mit den Gewerkschaften über die Streichung von 2.700 Jobs in Italien im Zeitraum 2016 bis 2018 geeinigt. Frühpensionierungen auf freiwilliger Basis sowie die Anstellung von 700 jungen Mitarbeitern sehe der Deal mit den Gewerkschaften vor, berichtet die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" am Freitag.

UniCredit unternimmt somit einen weiteren Schritt zur Reduzierung der Personalkosten. Die Bank hatte mit den Gewerkschaften im Juni 2014 bereits ein Abkommen unterzeichnet, das zu 2.400 Pensionierungen sowie zur Anstellung von 800 jungen Mitarbeitern geführt hatte. "Damit vollzieht sich ein Generationswechsel bei UniCredit", verlautete es in Managerkreisen der Bank.

Die Gewerkschaften begrüßten die Einigung. "Wir haben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Bedürfnis des Bankenkonzerns auf eine Reduzierung der Personalkosten und dem Gewerkschaftsziel, einen reibungslosen Ausstieg für Mitarbeiter zu erreichen, die in all diesen Jahren ihren Beitrag geleistet haben", kommentierte Gewerkschaftssprecherin Mariangela Verga.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte