UniCredit-Chef Ghizzoni rechnet mit längerer Börsenvolatilität

UniCredit-CEO Federico Ghizzoni rechnet, dass die Volatilität an den internationalen Börsen noch länger anhalten wird. Es gebe zurzeit keine Signale einer Trendwende, sagte der Manager nach Angaben italienischer Medien.

In Europa spiele die Diskussion über die notleidenden Kredite mehrerer Banken, darunter jener Italiens, eine Rolle. "In diesen Phasen muss man abwarten, dass der Sturm vergeht. Ich glaube nicht an die These eines Komplotts gegen Italien und andere Länder Europas wie Portugal", meinte Ghizzoni. Die Volatilität werde nur dann nachlassen, wenn Regierungen und Zentralbanken "starke Signale" setzen werden.

An den Börsen seien "undiskriminierte Verkaufsaktionen" im Gange. Dies betreffe sowohl Banken mit einer starken Kapitaldecke als auch schwächere Geldhäuser. "Ich bin realistisch und denke, dass dieser Trend nicht kurzfristig zu Ende gehen wird. Auch die US-Banken melden relevante Verluste", kommentierte Ghizzoni.

Pläne für Bankenfusionen in Italien, die zur Gründung der drittstärksten Bankengruppe des Landes nach UniCredit und Intesa Sanpolo führen sollte, machen Ghizzoni nicht zu schaffen. "Aus der Erfahrung auch in anderen Ländern, wissen wir, dass es nicht negativ ist, größere Banken in einem Land zu haben", berichtete Ghizzoni.

In Italien bahnt sich Insidern zufolge eine Fusion von zwei Genossenschaftsbanken an, durch die das drittgrößte Institut des Landes entstehen könnte. Die Banca Popolare di Milano und die Banco Popolare führten Gespräche über einen Zusammenschluss bis Anfang März, sagten Insider zuletzt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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