UniCredit-Chef rechnet mit wachsendem Gewinn im kommenden Jahr

Rom/Mailand (APA) - Nachdem seine Bank die EZB-Gesundheitschecks bestanden hat, rechnet der CEO der Bank Austria-Mutter UniCredit, Federico Ghizzoni, mit wachsenden Gewinnen im kommenden Jahr. "Wir bestätigen die Prognose von 2 Mrd. Euro Gewinn bis Ende dieses Jahres. Wir rechnen damit, dass die Gewinne im kommenden Jahren wachsen", sagte Ghizzoni im Interview mit der Tageszeitung "La Repubblica".

Die Dividende, die die Bank im kommenden Jahr auszuschütten plane, könnten im kommenden Jahr steigen. "Bei bestimmten Bedingungen wird die Dividende höher als 2014 sein", sagte Ghizzoni.

Die Spannungen in der Ukraine machen UniCredit zu schaffen. "In der Ukraine liegt die Aktivität still, bis Ende Juni betrug unser Verlust 40 Mio. Euro", so Ghizzoni. In Russland seien Kredite wachsend und die Liquidität sei trotz der Talfahrt des Rubels stark. "Insgesamt sind wir mit den Entwicklungen im CEE-Raum zufrieden und wir sind sicher, dass es in Zukunft dort noch weitere Resultate geben wird", sagte Ghizzoni.

Gezielte Akquisitionen schloss der Banker nicht aus, sollten sich Gelegenheiten ergeben.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen