UniCredit CEO stellt in London aktualisierten Entwicklungsplan vor

Rom (APA) - Nachdem die außerordentliche Aktionärsversammlung der Bank-Austria-Mutter UniCredit in der vergangenen Woche für eine vorgeschlagene Governance-Reform gestimmt hat, stellt CEO Jean-Pierre Mustier am Dienstag in London Investoren und Analysten eine Aktualisierung des Entwicklungsplans vor, den er vor einem Jahr präsentiert hatte.

Laut der römischen Tageszeitung "La Repubblica" will Mustier den Verkauf notleidender Kredite beschleunigen. Den Investoren will der Franzose die Fortschritte in diesem Jahr vorstellen, in dem er eine Kapitalerhöhung im Wert von 13 Milliarden Euro unter Dach und Fach gebracht hat.

Vorgestellt wird in London auch die beschlossene Governance-Reform, mit der sich das Geldhaus an die Standards der besten europäischen Banken anpassen und zu einer echten "Public Company" aufrücken will. Die Governance-Reform erfolgt durch den Wandel der Vorzugsaktien in Stammpapiere. Mit der Maßnahme soll die Kapitalstruktur der Bank vereinfacht werden. Vorgesehen ist auch die Abschaffung der bisher eingehaltenen Stimmrechtsbegrenzung von 5 Prozent. Damit soll die Bank für große Investoren attraktiver werden.

Der UniCredit-Board, der im kommenden Frühjahr erneuert wird, soll schlanker werden. Die Zahl der Mitglieder wird von 17 auf 15 schrumpfen. Statt drei Vize-Verwaltungsratspräsidenten soll es nur noch einen geben. Ein Drittel der Mitglieder werden Frauen sein. Der frühere Finanz- und Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni rückt zum neuen Verwaltungsratspräsidenten anstelle des scheidenden Giuseppe Vita auf.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte