Unicredit CEO Ghizzoni: "Lage der Bank nicht dramatisch"

Mailand - Der Chef der Bank-Austria-Mutter UniCredit, Federico Ghizzoni, lässt sich von Gerüchten über seinen baldigen Abgang nicht beeindrucken. "Die Lage ist unter Kontrolle", betonte Ghizzoni laut Medienangaben. Es gebe keine Spannungen die Situation sei auch nicht dramatisch. "Sonst wäre ich nicht hier", sagte er bei der Einweihung einer neuen Bankfiliale in Madrid.

Gerüchte, wonach er bereits diese Woche das Handtuch werfen könnte, bestätigte er nicht. Er werde weiter mit dem Board zusammenarbeiten, solange er mit dessen Vertrauen rechnen könne, sagte er.

Laut Medienberichten soll das UniCredit-Board am Dienstag tagen, um eine Beratungsgesellschaft mit der Suche nach einem Nachfolger für Ghizzoni zu beauftragen. Nach Ghizzonis Aussagen verloren UniCredit-Aktien an der Mailänder Börse 1,5 Prozent ihres Werts.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro